Hodenhochstand bei Kindern

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Hodenhochstand bei Kindern
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Hodenhochstand bei Kindern

In der Regel sind die Hoden bei ungeborenen Jungen im Bauchraum. Im Verlauf und besonders zum Ende der Schwangerschaft wandern die Hoden normalerweise in den Hodensack herab. Dieses Abwandern der Hoden in den Hodensack geschieht bei bis zu vier Prozent der Jungen nicht. Das bedeutet ein Hodenhochstand. Dies kann durch ein Abtasten des Hodensackes durch den Kinderarzt direkt nach der Geburt diagnostiziert werden.

Ursachen für einen Hodenhochstand

Ursachen, die eine Abwanderung der Hoden in den Hodensack verhindern, können beispielsweise anatomische Ausbildungen oder hormonelle Störungen während der Schwangerschaft sein. Besonders ein zu kurzer Samenstrang verhindert das Abwandern. Auch der Leistenkanal kann diesen Prozess behindern, wenn dieser zu eng ist. So bleibt der Hoden auf dem Weg zum Hodensack auf verschiedenen Positionen stecken.

Verschieden Arten von Hodenhochstand

Ein Bauchhoden, also ein Hoden der im Bauchraum verbleibt, kann nur durch ein Ultraschall vom Kinderarzt entdeckt werden.

Wiederum ein Hoden im Leistenkanal ist leicht ertastbar. Dieser Hoden ist nicht in den Hodensack verschiebbar.

Der so genannte Gleithoden kann in den Hodensack und auch wieder zurück verschoben werden. Die häufigste Form des Hodenhochstandes ist der Pendelhoden oder auch Wanderhoden genannt. Hier wandert der Hoden bei Berührung oder auch Kälte zurück in den Leistenkanal. Diese Form muss normalerweise nicht weiter behandelt werden.
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Was unternehmen bei einem Hodenhochstand?

Wird ein Hodenhochstand vom Kinderarzt diagnostiziert, muss erst mal festgestellt werden, um welche Art es sich handelt. In der Regel ist keine weitere Behandlung notwendig. Eine genaue Diagnose kann in manchen Fällen schwierig sein, da sich der Hoden durch Berührung oder Kälte zurückziehen kann. Dies kann auch durch zu kalte Hände des Arztes ausgelöst werden. Eine weitere Untersuchung ist daher unumgänglich. Dies kann auch von den Eltern versucht werden. Zum Beispiel während eines warmen Bades des Kindes. Ist einer oder beide Hoden mehrmals nicht ertastbar und der Junge weniger als zwölf Monate alt, sollte man noch ruhig abwarten. Bis zum ersten Geburtstag kann das Herabwandern des Hodens noch geschehen. Ist dies passiert, ist in der Regel kein weiterer Hodenhochstand mehr zu erwarten.


Wann sollte ein Hodenhochstand behandelt werden?

Generell gilt, ein Hodenhochstand sollte bis zum zweiten Lebensjahr behandelt werden. Ein Hoden braucht eine niedrigere Temperatur als die eigentliche Körpertemperatur. Liegt der Hoden im Bauchraum, kann dies auf die Dauer schädlich sein. Dies kann zu einer späteren Zeugungsunfähigkeit führen. Wissenschaftliche Studien weisen einen Schaden auch schon vor dem ersten Lebensjahr nach. Eine schnelle Behandlung ist besonders bei einem Hodenhochstand beider Hoden indiziert. Auch hier ist die Grenze spätestens das zweite Lebensjahr für den Beginn der Behandlung. Des Weiteren kann ein nicht behandelter Hodenhochstand zur Entartung des Gewebes führen. Eine Wahrscheinlichkeit zur Umbildung zu einem Krebsgeschwulst ist bei einem Hodenhochstand bis zu 32 Mal höher.


Hodenhochstand behandeln - sanft und früh beginnen!

Eine homöopathische Behandlung ist besonders dann empfehlenswert, wenn der Hoden durch eine Entwicklungsbeeinträchtigung bereits im Leistenkanal ertastbar ist. Entgegen der Hormontherapie ist bei einem erfahrenen Homöopathen ein gleicher Behandlungserfolg zu verzeichnen.

Ist die Homöopathie nicht erfolgreich, sollte direkt mit einer Hormonbehandlung begonnen werden. Hierbei stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Die Verabreichung eines Nasensprays, welches nur durch den Kinderarzt verschrieben wird, kann in einem Zeitraum von vier Wochen dreimal täglich leicht eine Hormontherapie eingehalten werden. Ist diese Behandlung auch nicht von Erfolg, so ist auch eine Verabreichung von Hormonspritzen direkt nach der Nasenspraybehandlung möglich. Hierbei wird wöchentlich eine Spritze innerhalb von 3 Wochen mit einem anderen Hormon verabreicht. Die Nebenwirkungen sind hier besonders zu beobachten. Beim ausbleibenden Erfolg bleibt nur noch eine Operation zur Verlagerung des Hoden in den Hodensack. Diese Operation wird in der Regel ambulant vorgenommen. Hier wird der Hoden sowie der Samenstrang an der tief sitzenden Stelle an den Hodensack angenäht.

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