Blinddarmentzündung (Appendizitis) bei Kindern

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Blinddarmentzündung (Appendizitis) bei Kindern
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Blinddarmentzündung (Appendizitis) bei Kindern

Bauchschmerzen - oft harmlos, doch manchmal können diese Folgen einer Blinddarmentzündung sein.

Bei einer falschen Diagnose kann sich eine Blinddarmentzündung zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln. Besonders bei Kindern und Jugendlichen entzündet sich der Blinddarm schnell, was häufig dazu führt, den Blinddarm zu entfernen.

Was ist eine Blinddarmentzündung?

Medizinisch korrekt wäre Appendizitis - was nichts anderes bedeutet als Wurmfortsatzentzündung. Bei der umgangssprachlichen Bezeichnung von der Blinddarmentzündung ist also nichts weiter gemeint als die Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms.

Wie entsteht diese und warum?

Die genaue Ursache ist noch unbekannt. Bekannt ist lediglich nur, dass die Blinddarmentzündung meist bei Kindern und Jugendlichen vorkommt. Erwiesen ist auch, dass sich in dem Wurmfortsatz noch Kotreste festsetzen, welche sich entzünden. Lebensmittel spielen dabei keine Rolle - Kernobst war lange angenommen, der Auslöser für die Blinddarmentzündung zu sein - was man heute mit hundertprozentiger Sicherheit dementieren kann.

Was sind die Symptome und die ersten Anzeichen?

Fieber, Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen sind typische Symptome einer Blinddarmentzündung. Allgemeines Unwohlsein, ein stechender Schmerz in der Nierengegend und eine extreme Berührungsempfindlichkeit der Bauchgegend sind sichere Anzeichen für eine Blinddarmentzündung, die unbedingt von einem Arzt behandelt werden sollten. Wenn das rechte Bein nicht mehr angewinkelt werden kann oder mit heftigen Schmerzen verbunden wird, ist die Diagnose Blinddarmentzündung sicher.

Was kann zum Durchbruch des Blinddarms führen?

Wenn sich der Wurmfortsatz entzündet, dann ist eine Entfernung meist unumgänglich. Bleibt die Entzündung bestehen entwickelt sich eine lebensbedrohliche Situation. Die Bakterien werden im Bauchraum freigesetzt und durch den Druck der Entzündung platzt der Wurmfortsatz. Durch die Freisetzung kommen noch Eiter und der Darminhalt in die Bauchhöhle, was zu einer Sepsis führt. Wird die Diagnose nicht rechtzeitig gestellt, kann es für eine Operation zu spät sein.

Wann zum Arzt und wie stellt er die Diagnose?

Wenn die Schmerzen wie oben beschrieben über längere Stunden anhalten, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Die Einweisung in ein Krankenhaus ist meist unabwendbar. Oft kommt es vor, mittels einer Darmspülung abzuwarten, wie sich die Schmerzen entwickeln. Erst wenn die Schmerzen dann nicht weniger werden, ist eine Operation notwendig und der Blinddarm wird entfernt.

Notwendigkeit und Komplikationen einer OP

Ist der Blinddarm erst einmal entzündet, sollte er schleunigst raus. Um weitere Komplikationen zu verhindern, gilt es an dieser Stelle lieber einmal mehr raus als Risiken zu erleiden. Der Blinddarm hat im Körper keinerlei Funktionen und kann deshalb problemlos bei einer Entzündung entfernt werden. Die Blinddarmoperation gehört heute zu den Routineeingriffen. Während der OP können daher eigentlich keine weiteren Komplikationen als bei anderen Operationen entstehen. Nach drei bis sieben Tagen können die Kleinen wieder mit nach Hause.

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