Spielplatz – gefahrloses spielen für Kinder

Kind auf dem SpielplatzViele angehende Eltern freuen sich oftmals sehr lange auf den Moment, wenn sie mit ihrem Nachwuchs bei schönem Wetter endlich auf den Spielplatz gehen können. Das Wetter ist schön und die Freude ist groß und doch gibt es sehr viele Dinge, die beachtet werden müssen damit der Schützling nicht zu Schaden kommt.

Der richtige Spielplatz

Obgleich die Betreiber der Spielplätze – in vielen Fällen sind diese die Städte und Kommunen – verpflichtet sind ihre Spielplätze regelmäßig auf Sauberkeit, Hygiene und Sicherheit zu überprüfen, entbindet das die Eltern nicht von ihrer Aufsichtspflicht. Es gibt bei Spielplätzen viele Gefahrenquellen, die dem Kind schaden können. Daher sollten die Eltern vorab einen sehr kritischen Blick auf den Spielplatz werfen, bevor sie ihre Schützlinge dort spielen lassen.

Dieses fängt schon beim Zugangsbereich an. Eltern sollten stets darauf achten, dass zwischen dem Spielplatz und Verkehrswegen stets Abgrenzungen vorhanden sind. Sollte es sich bei den Abgrenzungen um Zäune handeln, sollten diese die Kinder nicht zum Spielen animieren, da hier große Verletzungsgefahr durch spitze Zaunenden besteht. Wenn sich der Spielplatz für Ballspiele anbietet, sollte der Zaun eine Mindesthöhe von vier Metern haben, da ansonsten die Gefahr besteht, dass eines der Kinder einem verschossenen Ball hinterherjagt und dabei auf die Verkehrswege gerät.

Gefahr durch Spielgeräte, darauf sollten Eltern achten!

Besonders beliebt bei Kindern ist der klassische Spielturm. Gerade weil er eine magische Anziehungskraft auf Kinder ausübt, sollten Eltern hier ganz genau hinschauen. Je nachdem aus welchem Material er besteht, lässt sich die Verarbeitung meist auf den ersten Blick gut erkennen.

  • Bei Stahlkonstruktionen sollte der Schutzanstrich keine Roststellen aufweisen, da an dieser Stelle der Lack für gewöhnlich abblättert, was – gerade wenn kürzlich noch frostige Temperaturen vorgeherrscht haben – eine große Verletzungsgefahr für Kinder beinhaltet. Das Gütesiegel-Prüfzeichen sollte bei jedem Turm vorhanden sein, da dieses ein Merkmal dafür ist, dass das Gerät nach dem besten Standard hergestellt wurde und somit sicher ist. Dieses Spielgerät sollte zudem auf einem festen Untergrund stehen und keine losen Enden oder Kanten haben.
  • Bei Holzgeräten ist darauf zu achten, dass keine Splitter vorhanden sind und dass sich an den Querbalken keine Fäulnis gebildet hat.
  • Bei Seilkonstruktionen sollten Eltern vorab einen prüfenden Blick auf die Seile werfen damit gewährleistet ist, dass diese nicht reißen können.

Einen gut gepflegten Spielplatz erkennt auch der Laie indes schon auf den ersten Blick. Sind die Mülleimer geleert und ist der Rasen getrimmt ist das indes schon ein gutes Zeichen für ein gefahrenloses Spielen!

Was gehört in die Spielplatztasche?

Wechselkleidung, den gerade in den warmen Monaten spielen die Kleinen mit Wasser und werden schnell nass. Aber auch im Herbst, finden die kleinen Abenteurer Matsch und Pfützen, sodass mal schnell die Hose gewechselt werden muss.

Das Spielzeug für den Sandkasten reicht von Schaufeln und Traktoren über Siebe, Trichter und Bagger. Kinder können so wichtige motorische Fähigkeiten erlernen und verbessern. Zu achten ist jedoch auf die Qualität des Plastikspielzeugs: Da Kinder oft dazu neigen, diese Produkte in den Mund zu nehmen, dürfen keine Weichmacher enthalten sein. Passendes und qualitatives Spielzeug ist nicht immer günstig, mit Gutscheinen und Rabatt-Aktionen können auch Eltern etwas einsparen. Auf babyrocks gibt es tolle Gutscheine für die ganze Familie. Dann ist bestimmt auch eine große Schaufel für den Sandkasten dabei!

Auch ausreichend Proviant ist natürlich eine Grundlage für ein schönes Spielplatzerlebnis. So sollten immer genügend durststillende Getränke mit möglichst niedrigem Zuckeranteil mitgenommen werden. Auch gegen den Hunger kann mit frischem Obst, gesunden Keksen oder einer leichten Brotmahlzeit vorgesorgt werden.

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