Designer- und Markenmode für Kinder

KindermodeMuss es wirklich sein, dass Kinder schon Designermode tragen? Dieses Thema löst immer wieder Kontroversen aus. Sie alle kennen sicher Suri Cruise, die Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes. Und sicher haben auch Sie schon mal ein Bild der Kleinen in Absatzschuhen, oder mit Lippenstift gesehen und den Kopf geschüttelt. Nun ist es aber gerade das, was man den Designern von Kindermode vorwirft. Sie entwerfen Erwachsenenmode im Kleinformat.“Was ist daran verkehrt?“, möchte man fragen. Erlaubt ist was gefällt.

Nicht aber, wenn Kinder durch die oftmals körperbetonte Mode ihre Asexualität verlieren. Wo sind da die Grenzen zu Make-Up oder dem Haare färben? Pures Gift für empfindliche Kinderhaut und dennoch fällt es zunehmend schwerer, die Grenzen zu bewahren. Wenn eine 10-jährige hautenge Kleidung trägt, wieso dann nicht auch Lipgloss und Strähnchen? Der Aspekt des Partnerlooks zu Mama und Papa ist aber keineswegs nur bei Designermode zu finden. Und schließlich wollen Kinder auch alles was ihre großen Vorbilder auch haben. Die Vorstellung von Partnerlook bei Mama und Tochter erscheint doch schon wieder recht niedlich und schnell ist der Vorwurf gegen die Designer verworfen. Zumal man anmerken sollte, dass es bei festlicheren Anlässen doch ruhig mal etwas schicker sein darf.

Qualität bei Kinderkleidung

Dennoch ist Designermode nicht unbedingt für den Alltag eines Kindes geeignet. Kinder wollen uneingeschränkt spielen, sich bewegen, toben und mit anderen Kindern zusammen sein. Schnell ist da mal ein nicht mehr heraus waschbarer Fleck auf der Kleidung oder nach einem Sturz ein Loch im Hosenbein.

Zumal Kinder keine Statussymbole oder kleine Accessoires, abgestimmt auf den eigenen Look, sind. Dass teure Kleidung sich bei Kindern aber nicht lohnt, ist allgemein gehalten nicht richtig. Denn gerade Designerkleidung weist oft auf eine hohe Qualität hin, die einiges aushält und frei von chemischen Giftstoffen ist.Dennoch sind erwachsene und steife Styles einfach nichts für Kinder. Sie müssen farbenfroh sein, mit kindgerechten Applikationen versehen und vor allem funktional.

Kurzum: Es ist bei der Kleiderwahl der Kleinen wichtig auf Qualität zu achten. Das schnelle Herauswachsen aus den Kleidern, sowie die Gefahr, dass etwas kaputt geht, darf aber auch nicht außen vor gelassen werden. Am besten man bezieht das Kind ein und fragt es, welche Farben und Teile es mag und immer darauf zu achten, dass es nicht verkleidet wirkt, sondern eben wie ein Kind. Erwachsen werden sie ohnehin schnell genug.

Bild: Leonid & Anna Dedukh – Fotolia.com

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