Brustwarzenform

brustwarzenformVor der Geburt eines Babys sollte jede Frau besten wissen, welche Brustwarzenform sie hat. Es gibt verschiedene Brustwarzen, dazu gehören Hohlwarzen, Flachwarzen, sehr lange Brustwarzen, große Brustwarzen und kleine Brustwarzen. Die verschiedenen Formen der Brustwarzen benötigen in den meisten Fällen keine oder nur eine kleine Vorbereitung. Zu bedenken ist immer, dass die Babys an der Brust und nicht an der Brustwarze trinken.

Auch Hohl- oder Flachwarzen stellen oftmals kein Problem dar, wenn ein Baby es schafft, ausreichend Gewebe der Brust in den Mund zu nehmen. Es gibt allerdings dennoch Brustwarzen, wo das Erfassen von der Brust für ein Baby schwieriger ist. Oft kann geraten werden, dass in die Vorbereitung von Hohlwarzen und Flachwarzen ein wenig Zeit investiert wird, denn damit wird das Erfassen von der Brust für das Baby erleichtert.

Wer wissen möchte, ob er Hohlwarzen oder Flachwarzen hat, für den gibt es eine leichte Möglichkeit. Etwa drei Zentimeter hinter der Brustwarze kann der Brustwarzenhof leicht zusammengedrückt werden. Die Hohlwarze zieht sich dann zurück oder ein und die normale Brustwarze tritt hervor oder richtet sich auf. Wer Hohlwarzen oder Flachwarzen hat, der kann einen Brustwarzenformer einsetzen. Dieser sollte allerdings nicht mit den Brusthütchen verwechselt werden. Damit kann dann versucht werden, dass die Brustwarze herausgezogen wird. In dem Büstenhalter werden die Brustwarzenformer getragen. Oft muss dann der BH eine Nummer größer gekauft werden, damit die Brustwarzenformer auch bequem tragbar sind. Bereits während der Schwangerschaft ist es möglich, dass diese Brustwarzenformer eingesetzt werden. Ansonsten ist es auch nach der Geburt möglich. Wer Hohlwarzen oder Flachwarzen hat, der kann auch eine Stillberaterin oder eine Hebamme um Rat fragen.

Was ist für die Brüste gut?

An die Brustwarzen sollte regelmäßig Sonnenlicht und Luft. Damit werden die Brustwarzen widerstandsfähiger und es ist die ideale Vorbereitung für eine spätere Beanspruchung. Damit bei der Haut die natürliche Schutzschicht bewahrt wird, sollte die Brust nur mit klarem Wasser gereinigt werden. Dehnungsstreifen können Handmassagen mit einem passenden Öl vorbeugen. Ein unparfümiertes Massageöl ist dabei am besten geeignet. Dieses Öl wird auf der Brust verteilt und zur vorderen Brust von dem Brustansatz aus mit kreisenden Bewegungen massiert. Bei dem Unterhautfettgewebe kann eine sanfte Dehnung durch einen leichten Druck bewirkt werden. Hier ist wichtig, dass die Brustwarzen ausgelassen werden. Hin und wieder sollte kein BH getragen werden, denn durch die Bewegungen des Körpers kann die Brustwarze somit an den Kleidungsstücken reiben und auch damit wird sie an das Babysaugen gewöhnt. Auf keinen Fall sollte an den Brustwarzen mit einem Handtuch herum gerieben werden. Oft reißt dann das feine Gewebe auf und es kann zu Entzündungen kommen.

Die Brustwarzenformen

Es gibt einige Formen der Brustwarzen, die beim Stillen zu Problemen führen können. Mit dazu gehören die Flachwarzen und diese stehen bei Kälte oder bei der Stimulation hervor. Wird der Warzenhof zusammengepresst, dann ziehen sich die Brustwarzen eher zusammen und stehen nicht hervor. Genau dafür gibt es eben die Brustwarzenformer, welche die Brustwarzen darauf trainieren, dass diese besser hervorstehen. Die Hohlwarzen und auch die Flachwarzen sind Veranlagung und hier kann es beim Stillen immer ein paar Schwierigkeiten geben.

Die Brustwarzenformer und andere Tipps

Mit Hilfe der Brustwarzenformer können die Brustwarzen gut auf eine Schwangerschaft  und somit  für das Stillen vorbereitet werden. Insgesamt kann auch mit Hohlwarzen und Flachwarzen gestillt werden, doch dies benötigt oft einiges mehr an Geduld. Wer sich doch für den Warzenformer entscheidet, der sollte wissen, dass dieser aus zwei Teilen besteht. In der Mitte hat der untere Teil eine Öffnung und diese bietet der Warze Platz. Auf die Warze wird mit Hilfe des Warzenformers ein sanfter Druck ausgeübt und damit kommt es zur Förderung der Warzenaufrichtung. Bevor ein Warzenformer eingelegt wird, wird er mit milder Seife und heißem Wasser ausgewaschen und im Anschluss gut getrocknet. Je nach Ausprägung von der Brustwarze variieren die Tragedauer und der Zeitpunkt. Zu Beginn werden die Former noch ein bis zwei Stunden pro Tag getragen und dies wird dann langsam bis zu acht Stunden täglich gesteigert. Der Tragebeginn ist in der Regel ab der 24. Woche in der Schwangerschaft. Viele legen einen kalten Waschlappen auf die Warzen, bevor sie ein Kind stillen. Damit können sich die Brustwarzen zusammenziehen und sich aufrichten. Vor dem Stillen ist auch eine Brustmassage nicht schlecht, denn dann tritt etwas Milch heraus und ein Kind wird ermutigt, daran zu saugen.