Alkohol in der Schwangerschaft

Die schockierende Nachricht der Woche…..
Laut einer Studie der Berliner Charitè trinkt jede 2. schwangere Frau Alkohol. Von 10.000 geborenen Kindern mit Alkoholschäden, weisen 4.000 schwere Behinderungen auf.

Alkohol in der Schwangerschaft ist ein absolutes No Go!! Denn schon geringe Mengen können das Kind krank machen.

Alkohol (Ethanol) ist ein Rauschmittel. Der mehr oder weniger starke Alkoholgenuss der werdenden Mutter während der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu dem so genannten  fetalen Alkoholsyndrom (FAS) führen. Die betroffenen Kinder haben dann eine geistige sowie körperlich Fehlentwicklung.
Alkohol wird nach dem Trinken schnell ins Blut aufgenommen. Über den Mutterkuchen und die Nabelschnur gelangt es dann in das ungeborene Kind und schädigt die Entwicklung der Organe, das Nervensystem und das Gehirn.

Die Hauptsymptome von FAS sind:

  • Untergewicht

  • Kleinköpfigkeit

  • geistige Entwicklungsverzögerung

  • Gesichtsveränderungen

  • Fehlbildung aller Organe

Nicht nur Kinder von (stark) Alkohol abhängigen Frauen sind davon betroffen, sondern auch Frauen die nur mäßig Alkohol trinken, bekommen Kinder mit FAS. Der Grund hierfür ist, dass es bei Menschen unterschiedliche Empfindlichkeiten für die Folgen des Alkohol gibt.

Grenzwerte für die schädigende Wirkung von Alkohol in der Schwangerschaft gibt es nicht. Nur der komplette Verzicht bietet dem Kind Sicherheit.

In den ersten drei Monaten befindet sich die Organentwicklung des Ungeborenen in einer sensiblen Phase, deswegen führt hier schon allein ein Glas Wein zur Schädigung. Da die Organe jetzt angelegt und ausgebildet werden, kann es ganz leicht zu einer Fehlbildung kommen.
Im 4. – 6. Monat kann der Alkohol vor allem das Wachstum des Kindes behindern. Im 7. – 9. Monat macht das Ungeborene nochmals einen enormen Wachstumsschub durch. Auch das Gehirn legt in dieser Zeit stark an Volumen zu. Der Alkohol behindert in dieser Phase beide Prozesse.

Deswegen, in der Schwangerschaft lieber ganz auf Alkohol verzichten, als die Gesundheit des Kindes „bewusst“ zu riskieren!!

Eure Natalija