Baby kann nicht schlafen - was tun?

baby schreit im bett Babys müssen schlafen erst einmal lernen. Nach der Geburt ist es ganz besonders wichtig, dem Baby einen geregelten Tagesablauf zu bieten. Die Stillzeiten sollten daher regelmäßig zur gleichen Zeit stattfinden, damit sich das Baby orientieren kann. Die meisten Kinderärzte und Hebammen befürworten einen Abstand von 4 Stunden zwischen den Mahlzeiten. Es ist sinnvoll ein Baby vor den Mahlzeiten zu wickeln, damit das Baby nach der Mahlzeit und einer kleinen Beschäftigungsphase (Bäuerchen machen), wieder schlafen gelegt werden kann. Würde man das Kind nach der Mahlzeit wickeln, kommt wieder Unruhe auf und dem Baby würde schnell schlecht werden, da bei Wickeln die Beine angehoben werden müssen. Die gerade getrunkene Milch würde schnell hochkommen und das Kleine würde sich im schlimmsten Fall übergeben. An einen ausgeruhten Schlaf wäre dann nicht mehr zu denken.

Das Baby zum Durchschlafen erziehen

Babys sollten von ihren Eltern von Geburt an dahin “erzogen” werden, durchzuschlafen. Das ist gar nicht so schwer, wie es klingt. Babys müssen lediglich merken, das die Nacht etwas anderes ist als der Tag. Die Abendmahlzeit kann ruhig etwas üppiger ausfallen als die restlichen Tagesmahlzeiten und während der Nacht kann getrost, wenn das Baby nicht zahnt und deswegen unter Durchfall leidet, auf ein nächtliches Wickeln verzichtet werden. Nur so kann ein Baby lernen, das in der Nacht keine großen Aktionen stattfinden und geschlafen wird.

Rituale helfen die Nacht zu erkennen

Rituale wie Schlaflieder oder eine Spieluhr aufzuziehen, geben dem Baby das Signal, das es nun Nacht wird und länger geschlafen wird als tagsüber. Die Spieluhr sollte daher nicht den ganzen Tag als Spielzeug zur Verfügung stehen, sondern lediglich am Abend zum Einschlafen genutzt werden. Babys dürfen nie das Gefühl bekommen, alleine gelassen zu werden. Eltern sollten daher jedes Mal reagieren, wenn ein Baby weint. Ist es frisch gewickelt, hat es seine Mahlzeit erhalten, Bäuerchen gemacht und eine normale Körpertemperatur, sind die meisten Eventualitäten einer Krankheit oder sonstigem Unwohlsein ausgeschlossen. Das Baby sollte beruhigend angesprochen werden, wenn es weint, evtl. am Bäckchen gestreichelt werden, aber nicht mehr aufgenommen werden. Babys müssen lernen, dass sie nach der Spieluhr bspw. am Abend nicht mehr auf den Arm genommen werden, weil sie schlafen sollen. Sie sollten allerdings trotzdem merken, dass die Eltern im Notfall immer für sie da sind und das sie nicht alleine sind.

Das Kind gehört in sein eigenes Bett

Kinder und Babys gehören prinzipiell in ihr eigenes Bett und sollten in diesem auch alleine schlafen. Es ist daher nicht angebracht, wenn sich Mutter oder Vater beim abendlichen Schlafritual mit ins Bett legen. Eine bloße Anwesenheit, streicheln und ein “Gute Nacht Kuss” reichen aus, damit sich ein Baby geborgen fühlt. Sind Babys in den Tagen nach der Geburt nachts etwas unruhig, dann hilft oft ein getragener Pullover der Mutter weiter, auf dem das Baby schlafen kann.

Bild: © detailblick - Fotolia.com


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6 Kommentare »

 
  • Anja sagt:

    Einen größeren Mist habe ich nie gelesen!

  • Maraike sagt:

    Das ist, sogar aus wissenschaftlicher Scht gesehen, der GRÖSSE SCHROTT, den das Internet momentan zum Thema Baby zu bieten hat.

  • Nadja sagt:

    Das ist ja wohl nicht ihr ernst!!!!!

  • Sonja sagt:

    Die Quellen für diesen Artikel sowie die Ansichten “Ein Baby muss schlafen lernen, 4-Stunden-Still-abstände usw” sind völlig veraltet. Diese Ansichten wurden etwa in den 70er/80er Jahen vermittelt. Bitte recherchieren Sie aktuelle Empfehlungen der WHO/Stillkommission zu den Themen Stillen und Co-Sleeping. Solch veraltete Ansichten verunsichern unerfahrene Eltern nur unnötig! Viele Grüße, S.

  • Josy sagt:

    Lieber Autor dieses Artikels,
    haben Sie eigene Kinder?

    Ich hoffe, ihre Ratschläge finden nicht bei vielen verunsicherten Neumüttern Gehör!

    Schlafen kann man nicht lernen, das für uns “richtige” schlafen kommt von selbst. Füttern nach Uhrzeit ist veraltet und kontraproduktiv und der Co-Schlaf mit den Eltern eine wunderschöne und praktische Sache. Ich wünsche mir, dass mehr Eltern auf ihren Bauch statt auf dubiose Ratgeber hören und sich die Zeit mit ihren Babys nicht komplizierter und mühsamer als notwendig machen!

    Herzliche Grüße,
    Josy

  • Julia sagt:

    Lieber Autor,
    es gilt erst einmal, zwischen “Neugeborenen” und zum Beispiel 10 Monate alten Babys zu unterscheiden. Ein Neugeborenes sollte auf jeden Fall nach Bedarf (und keines Falles erst nach 4 Stunden, wenn es das nicht von sich aus so möchte) gestillt werden. Im Gegenteil: Auch nachts ist es gut, dass es (spaetestens) nach 4 Stunden trinkt (da eine Gewichtszunahme vor Allem anfangs sehr wichtig ist).
    Die meisten Babys sind die ersten 3-4 Lebensmonate vor Allem abends sehr unruhig und schreien häufig und viel. Wird das Leben sowohl für Mutter und Kind dann nicht erhebloch leichter gemacht, wenn es auf dem Arm (oder gar an der Brust) einschlafen darf oder im Bett der Eltern? Anfangs, vor Allem bei sehr unruhigen Babys, ist man dann einfach nur glücklich, wenn das Baby dann abends schläft anstelle zu schreien, wo es dann schläft ist dann relativ irrelevant.
    Und auch das nächtlcihe Wickeln ist bei einem wenige Wochen alten Kind noch Gang und Gäbe ;-)
    Rituale zum Schlafen sind sicherlich sehr hilfreich für das Baby und auch bei älteren Kindern noch sehr beliebt, einfach, da es den Tag “abschließen” lässt und die Bettruhe einläutet. Aber von einem Baby zu verlangen, mit wenigen Monaten (bei Ihnen klingt es sogar eher nach Wochen!!!) schon durchschlafen zu müssen, halte ich für völlig unangebracht. Ich möchte hier anmerken, dass ich - entgegen vermutlich Ihrer Erwartung - ein Vertreter von “Jedes Kind kann schlafen lernen” bin und diese Methode auch schon erfolgreich bei zweien meiner Kinder angewandt habe (es gilt, das Buch richtig zu lesen und richtig anzuwenden). Jedoch waren meine Kinder zu jenem Zeitpunkt ca. 10 Monate alt. In diesem Zusammenhang gefällt mir aber Ihre Aussage “Sie sollten allerdings trotzdem merken, dass die Eltern im Notfall immer für sie da sind und das(s) [vom Kommentator verbessert) sie nicht alleine sind.”: Dies ist auch die Quintessenz von “Jedes Kind kann schlafen lernen”. Wie das Buch aber auch unterstreicht, sollte sich das Kind - so weit ich mich entsinne - in einem Alter von mindestens 6 Monaten befinden.
    Zum Abschluss möchte ich anmerken, dass nicht allzu viel jungen Eltern in Bezug auf die “Schlaferziehung” mit ihrem Kind vorgeschrieben werden darf: was für die eine Mutter gut ist, kann für die andere völlig falsch sein. Wenn es der Mutter das nächtliche Stillen erleichtert, wenn ihr Baby neben ihr schläft und so alle Beteiligten ausgeruhter am anderen Tag sind: warum nicht?!? Wenn eine andere schon sehr bald ihr Bett wieder “für sich” haben möchte und das Baby in hörbarer Reichweite schläft und alle damit zufrieden sind (auch das Baby), dann auch okay.
    Auch Babys sind sehr unterschiedlich, wie die Erwachsenen eben auch. Ich halte es für vermessen, einem gar erst wenige Tagen alten Baby (und nach dem hört es sich in ihrem Artikel oft an), irgendeinen Schlafen-und Fütterungsplan aufzuzwängen, hinter welchem vermutlich nicht einmal die meisten Mütter stehen.
    Ich gebe Ihnen deshalb als Mutter von drei Kindern (4,5 / 3,5 und 1,5 Jahre alt, und meistens schlafen alle durch) den guten Rat, pber den Tellerrand hinauszukucken und vielleicht erst einmal eigene, ausreichende Erfahrungen zu machen ;-)